PEN Talk - Über das unbenannte Grauen schreiben

Datum, Zeit:
15.5.26 14:30
Ort:
Stadttheater (Theatersaal) Solothurn

Mit Laurène Southe und Ishraga Mustafa Hamid

Die Kriege in der Demokratischen Republik Kongo und dem Sudan prägen seit Jahrzehnten Millionen Leben – und bleiben doch oft unsichtbar. Wie schreiben Autor:innen mit persönlichem Bezug zu diesen Regionen über Gewalt, Verlust und Widerstand? Und kann Literatur mediale Leerstellenfüllen? Die Autorinnen Laurène Southe und Ishraga Mustafa Hamid diskutieren und lesen aus ihren Texten.

Moderation: Demian Cornu und Nora Osagiobare.

Biografie Ishraga Mustafa Hamid

Ishraga Mustafa Hamid ist Schriftstellerin, Politikwissenschaftlerin, Übersetzerin und Publizistin. Sie studierte in Khartum und Österreich und promovierte an der Universität Wien zu Befreiungsprozessen afrikanischer Frauen. Nach dem Militärputsch 1989 verließ sie den Sudan und lebt seither in Wien. Dort gründete sie die erste Black Women’s Community, engagiert sich für Writers for Peace im PEN und veröffentlichte über zehn Bücher in mehreren Sprachen. Für ihr Werk und Engagement erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen.

Biografie Laurène Southe

Laurène ist eine 26-jährige Schriftstellerin mit kongolesischen Wurzeln, die in Wien lebt. Am 27. Februar 2025 erschien ihr erster Gedichtband "Child of Congo". Ihre Texte wurden unter anderem bei Brittle Papier, The Shallow Tales Review sowie in der "African Migration Report Poetry Anthology" veröffentlicht. Derzeit arbeitet sie an ihrem Chapbook "BFFACOC" und ist Mitbegründerin der ersten Anthologie zeitgenössischer kongolesischer Lyrik. Beide Publikationen sind für 2026 geplant.

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