Veranstaltungen

Jahresversammlung 2014 des DeutschSchweizer PEN Zentrums

Samstag, 31. Mai 2014 12.00 Uhr
Altes Spital, Solothurn

Die Jahresversammlung findet wieder während der Solothurner Literaturtage statt: Samstag, 31. Mai 2014, Altes Spital Solothurn, 12 Uhr. Allfällige Anträge zuhanden der GV müssen gemäss Statuten (Art.

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Projekte

Ein Writers-in-Exile Programm für die Schweiz


Eine Wohnung für verfolgte Autoren und Autorinnen

Darum geht's: In vielen Ländern werden Schriftsteller und Schriftstellerinnen verfolgt, gefoltert oder gar ermordet. Wir möchten in der Schweiz eine Wohnung für verfolgte Autoren und Autorinnen einrichten.  Weltweit sind zur Zeit über 800 Autoren und Autorinnen staatlichen Repressionen ausgesetzt, weil sie sich politisch oder zivilgesellschaftlich engagieren.

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News

Unberechenbare Türkei

Das Deutschschweizer PEN-Zentrum verlangt Aufhebung von Twitter- und Youtube-Verbot in der Türkei

Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan gebärdet sich zunehmend wie ein absoluter Herrscher, sein Regierungsstil wird immer autoritärer und er selbst immer unberechenbarer: Nach Twitter lässt er auch Youtube sperren, um Enthüllungen zu stoppen und Kritiker mundtot zu machen.

Das Deutschschweizer PEN-Zentrum (DSPZ), dem rund 200 Autoren, Übersetzer und Publizisten angehören, verlangt gemeinsam mit PEN international die sofortige Aufhebung des jüngst verhängten Twitter- und YouTube-Verbotes. Das DSPZ macht die türkischen Behörden zum wiederholten Male darauf aufmerksam, dass die Meinungsfreiheit ein universelles und fundamentales Menschenrecht darstellt.

Mit seinem Protest gegen die Zensurmassnahmen der Regierung Erdogan drückt das DSPZ seine grosse Besorgnis aus im Hinblick auf die „Freiheit des Wortes“ in der Türkei. Die Türkei – mit über 36 Millionen Internetnutzern und zwölf Millionen Twitter-Nutzern eines der bestvernetzten muslimischen Länder – rangiert auf Platz 154 des insgesamt 180 Länder umfassenden Pressefreiheitsindexes. Übersetzer, Redaktoren, Verleger, Journalisten und Schriftsteller müssen wegen diskriminierenden Gesetzen Strafverfahren und sogar Inhaftierungen für rechtmäßige Äusserungen fürchten.

Das umfassende Twitter- und YouTube-Verbot wurde in der Folge eines rückschrittlichen Internetgesetzes verhängt und stellt eine nicht tolerierbare Verletzung des Rechts auf freie Meinungsäußerung dar. Twitter und YouTube sind Medien, die jedem Nutzer eine Stimme verleihen, unabhängig von Stand, Religion, Volkszugehörigkeit oder politischen Ansichten, ihre Nutzung muss wiederhergestellt werden!

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