Veranstaltungen

CHENJERAI HOVE - ORTE DER ZUFLUCHT


Samstag, 31. Mai 2014 14.00 Uhr
Literaturtage Solothurn, Landhaus, Gemeinderatssaal

Seit 2001 lebt und arbeitet Chenjerai Hove im Exil. Nachdem er die Politik Robert Mugabes kritisiert hatte, war er gezwungen, seine Heimat zu verlassen. Er ging zunächst nach Frankreich, später als Gastautor von ICORN nach Stavanger, Norwegen.

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Projekte

Ein Writers-in-Exile Programm für die Schweiz


Eine Wohnung für verfolgte Autoren und Autorinnen

Darum geht's: In vielen Ländern werden Schriftsteller und Schriftstellerinnen verfolgt, inhaftiert oder gar ermordet. Mit einem Writers-in-Exile Programm möchte das DSPZ dafür sorgen, dass Menschen, die gegen Missstände anschreiben, eine Zeit lang in Frieden leben und arbeiten können. Weltweit sind zur Zeit über 800 Autoren und Autorinnen staatlichen Repressionen ausgesetzt, weil sie sich politisch oder zivilgesellschaftlich engagieren.

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News

Unberechenbare Türkei

Das Deutschschweizer PEN-Zentrum verlangt Aufhebung von Twitter- und Youtube-Verbot in der Türkei

Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan gebärdet sich zunehmend wie ein absoluter Herrscher, sein Regierungsstil wird immer autoritärer und er selbst immer unberechenbarer: Nach Twitter lässt er auch Youtube sperren, um Enthüllungen zu stoppen und Kritiker mundtot zu machen.

Das Deutschschweizer PEN-Zentrum (DSPZ), dem rund 200 Autoren, Übersetzer und Publizisten angehören, verlangt gemeinsam mit PEN international die sofortige Aufhebung des jüngst verhängten Twitter- und YouTube-Verbotes. Das DSPZ macht die türkischen Behörden zum wiederholten Male darauf aufmerksam, dass die Meinungsfreiheit ein universelles und fundamentales Menschenrecht darstellt.

Mit seinem Protest gegen die Zensurmassnahmen der Regierung Erdogan drückt das DSPZ seine grosse Besorgnis aus im Hinblick auf die „Freiheit des Wortes“ in der Türkei. Die Türkei – mit über 36 Millionen Internetnutzern und zwölf Millionen Twitter-Nutzern eines der bestvernetzten muslimischen Länder – rangiert auf Platz 154 des insgesamt 180 Länder umfassenden Pressefreiheitsindexes. Übersetzer, Redaktoren, Verleger, Journalisten und Schriftsteller müssen wegen diskriminierenden Gesetzen Strafverfahren und sogar Inhaftierungen für rechtmäßige Äusserungen fürchten.

Das umfassende Twitter- und YouTube-Verbot wurde in der Folge eines rückschrittlichen Internetgesetzes verhängt und stellt eine nicht tolerierbare Verletzung des Rechts auf freie Meinungsäußerung dar. Twitter und YouTube sind Medien, die jedem Nutzer eine Stimme verleihen, unabhängig von Stand, Religion, Volkszugehörigkeit oder politischen Ansichten, ihre Nutzung muss wiederhergestellt werden!

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